| Übersicht | |
|---|---|
| Modell | John Deere 1140 |
| Jahre | 1980 - 1987 |
| Modellreihe | 40 Utility-Serie |
| Hersteller | John Deere |
| Fabrik | Mannheim, Baden-Württemberg, Deutschland |
| Motor | |
|---|---|
| Modell | John Deere |
| Typ | Diesel, 3 Zylinder, flüssigkeitsgekühlt |
| Verdrängung | 2.9 l (179 Kubikzoll) |
| Bohrung / Hub | 4.19 x 4.33 mm (106 x 110 Zoll) |
| Kompressionsrate | 16.8:1 |
| Nenndrehzahl | 2500 |
| Drehmoment | 136.4 Nm (185.0 lb-ft) bei 1400 U/min |
| Starter | Elektrisch, 12 Volt, 4 PS (3.0 kW) |
| Öl Kapazität | 7.4 qt (7.0 l) |
| Kühlmittelkapazität | 16.4 qt (15.5 l) |
| Getriebe | |
|---|---|
| 8-Geschwindigkeit | Kragenverschiebung (8 vorwärts, 4 rückwärts) |
| 16-Geschwindigkeit | Zweigang-Lastschaltung (16 Vorwärts-, 8 Rückwärtsgänge) |
| Kupplung | Trockene Scheibe |
| Abmessungen | |
|---|---|
| Radabstand | 80.7 Zoll (204 cm) |
| Länge | 138 Zoll (350 cm) |
| Länge | 71.3 Zoll (181 cm) |
| Höhe (Kabine) | 97.3 Zoll (247 cm) |
| Höhe (Auspuff) | 104 Zoll (264 cm) |
| Bodenfreiheit | 24.5 Zoll (62 cm) |
| Gewicht | 5,300 lbs (2,404 kg) |
| Kapazitäten | |
|---|---|
| Tankinhalt | 20.6 Gallonen (78.0 Liter) |
| Kapazität des Hydrauliksystems | 14.5 Gallonen (54.9 Liter) |
| Hydraulik | |
|---|---|
| Typ | Konstanter Druck mit geschlossener Mitte |
| Druckscheiben | 2,466 bar (170.0 psi) |
| Pumpenfluss | 12.4 gpm (46.9 lpm) |
| 3-Punkt-Anhängerkupplung | |
|---|---|
| Hinten | Kategorie II/I |
| Kontrolle | Unterlenker-Zugkraftkontrolle |
| Hubkapazität hinten | 5,291 lbs (2,399 kg) |
| Nebenantrieb (PTO) | |
|---|---|
| Hintere Zapfwelle | Unabhängig |
| Kupplung | Hydraulikscheibe |
| Heckzapfwellentyp | 540 (1.375-Zoll-Welle) |
| Motordrehzahl für Zapfwelle | 540 bei 2400 U/min |
| Boardelektronik | |
|---|---|
| Boden | Negative Gedanken und |
| Ladestation | Generator |
| Ladeverstärker | 55 A |
| Batterien | 2 |
| Batteriespannung | 12 V |
| Batterie AH | 55 |
| Reifenbranche | |
|---|---|
| Vorderreifen | 7.50 bis 16 |
| Hinterreifen | 13.6-36 (2WD) |
| Mechanisch | |
|---|---|
| Chassis | 4×2 2WD oder 4×4 MFWD 4WD |
| Lenkung | Energieversorgung |
| Bremsen | Hydraulische Nassscheibe |
| Taxi | Vierpfosten-ROPS, Kabine optional |
John Deere 1140 Übersicht
Die John Deere Der 1140, produziert zwischen 1980 und 1987, gehört zur in Europa gefertigten 40er-Serie, die für ihre praktische Technik und ihr praxistaugliches Design bekannt ist. Der in Mannheim gefertigte 1140 richtete sich an kleine bis mittelgroße Betriebe, die einen vielseitigen und zuverlässigen Nutztraktor benötigten. Obwohl er nach modernen Maßstäben nur über eine bescheidene PS-Zahl verfügte, wurde dieser Traktor dank seiner Einfachheit, seiner soliden Konstruktion und seiner Betriebseffizienz zu einem zuverlässigen Favoriten für die alltäglichen landwirtschaftlichen Aufgaben.
Motor und Antriebsstrang
Der 1140 wird von einem 2.9-Liter-Dreizylinder-Saugdieselmotor mit rund 3 PS angetrieben. Sein unkomplizierter mechanischer Aufbau mit Flüssigkeitskühlung, Trockenluftfilter und Elektrostart trägt zu einer ausgezeichneten Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit bei. Eine der herausragenden Eigenschaften des Motors ist sein konstantes Drehmoment und seine Durchzugskraft im unteren Drehzahlbereich, wodurch er trotz seiner geringen Größe auch für schwere Arbeiten geeignet ist. Landwirte schätzen insbesondere den geringen Kraftstoffverbrauch des Motors – er bietet effiziente Leistung bei langfristig niedrigen Betriebskosten.
Es standen zwei Getriebekonfigurationen zur Verfügung: ein 8-Gang-Schalthebel und ein 16-Gang-Zweigang-Lastschaltgetriebe. Das 8-Gang-Basisgetriebe war einfach, aber langlebig, während das optionale 16-Gang-Getriebe bessere Kontrolle und sanftere Übergänge unter Last bot. Während sich die Gangwechsel bei frühen Schalthebelmodellen mechanisch und schwergängig anfühlten, waren beide Optionen im Allgemeinen zuverlässig. Diese Getriebeoptionen, kombiniert mit einem einfachen Trockenkupplungssystem, boten dem Anwender Flexibilität je nach Aufgabe – ob Laderarbeiten, Straßentransport oder Feldbearbeitung.
Hydraulik und Zapfwelle
Das Hydrauliksystem des 1140 ist ein geschlossenes Konstantdrucksystem – ein System, das damals üblicherweise bei größeren Traktoren zu finden war. Dies verlieh ihm einen Vorsprung in puncto Präzision und Reaktionsvermögen beim Einsatz von Anbaugeräten. Mit einer Förderleistung von 12.4 l/min und einer Heckkraft von bis zu 5,291 l/min konnte der 1140 eine Vielzahl von Anbaugeräten der Kategorien I und II bedienen. Die Heckzapfwelle ist unabhängig und bietet standardmäßig 540 U/min. Die hydraulische Nassscheibenkupplung sorgt für Langlebigkeit und Bedienkomfort. Dadurch eignete sich der Traktor hervorragend zum Mähen, Ballenpressen und für andere zapfwellenbetriebene Arbeiten.
Fahrwerk, Design und Abmessungen
Das Design des Traktors ist auf praktische Anwendbarkeit ausgelegt. Mit einem Radstand von 80.7 cm und einem Gewicht von rund 5,300 kg bietet er die perfekte Balance zwischen kompakter Wendigkeit und solider Traktion. Die verfügbaren Zwei- und Allradantriebe ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Geländebedingungen. Die Bodenfreiheit von über 2 cm reicht für Reihenkulturen aus, während das robuste Fahrwerk und die Planetengetriebe auch bei häufiger Beanspruchung für eine lange Lebensdauer sorgen. Die Reifenkonfigurationen ermöglichen sowohl Feld- als auch Weidearbeiten, und seine Gesamtproportionen machen ihn ideal für Arbeiten auf engstem Raum oder rund um Gebäude.
Bedienkomfort und Benutzerfreundlichkeit
Der 1140 verfügte über eine einfache, aber funktionale Fahrerplattform. Die meisten Maschinen waren mit einem Viersäulen-Überrollschutz ausgestattet, und eine optionale Werkskabine bot einfachen Wetterschutz und Heizung. Die Sicht aus der Kabine war im Allgemeinen gut, und die Bedienelemente waren für die damalige Zeit intuitiv angeordnet. Obwohl nach heutigen Maßstäben einfach, wurde die Bedienumgebung für ihre Übersichtlichkeit und Wartungsfreundlichkeit geschätzt. Servolenkung, zuverlässige Bremsen und logisch angeordnete Hebel machten den täglichen Gebrauch unkompliziert, insbesondere für Anwender, die mechanische statt elektronischer Systeme bevorzugten.
Häufige Probleme
Trotz seines Rufs als zuverlässiger Motor gab es beim 1140 einige typische Probleme, insbesondere mit der Hydraulikanlage. Ein Überfüllen des Hydraulikbehälters oder die Verwendung verunreinigter Flüssigkeiten konnte zu schwergängiger Lenkung oder Undichtigkeiten führen. Regelmäßige Ölwechsel und eine Systemreinigung lösten diese Probleme in der Regel. Weitere kleinere Beanstandungen betrafen den Verschleiß der Gangschaltung, der nach jahrelangem Gebrauch zu schwergängigeren Schaltvorgängen führte, sowie gelegentliche elektrische Störungen aufgrund alternder Kabelbäume bei älteren Modellen. Keines dieser Probleme wurde jedoch als Konstruktionsfehler angesehen – die meisten waren wartungsbedingt und bei einer Maschine im Langzeiteinsatz zu erwarten.
Vorteile
Die John Deere Der 1140 bot seinen Besitzern mehrere klare Vorteile. Er kombinierte robuste, einfache Technik mit genau der richtigen Raffinesse, um den unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Er war sparsam im Betrieb, Ersatzteile waren (vor allem in Europa) überall erhältlich und er erledigte sowohl leichte als auch mittelschwere Aufgaben effizient. Seine kompakte Bauweise machte ihn wendig und ideal für Laderarbeiten oder die Arbeit auf kleineren Feldern. Das geschlossene Hydrauliksystem, das normalerweise bei größeren Modellen zum Einsatz kommt, verschaffte ihm einen Vorteil beim Einsatz anspruchsvollerer Geräte.
Nachteile
Die größten Einschränkungen lagen nicht im Design, sondern in den mit der Zeit alternden Komponenten. Mit zunehmendem Alter dieser Traktoren musste das Hydrauliksystem sorgfältig geprüft werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Die Trockenkupplung war zwar zuverlässig, musste aber häufiger eingestellt werden als moderne Alternativen. Zudem fehlte dem Fahrerplatz, obwohl er für die 1980er Jahre komfortabel war, die Geräuschisolierung, Federung und Klimaanlage, die neuere Kabinen bieten. Die 2WD-Variante konnte zudem unter Last in nassem oder hügeligem Gelände ohne entsprechende Ballastierung mit der Traktion zu kämpfen haben.
Die John Deere Der 1140 ist nach wie vor ein überzeugendes Beispiel für durchdachte, mechanische Einfachheit in einem Nutztraktor. Sein langlebiger Antriebsstrang, die effiziente Hydraulik und seine Vielseitigkeit machten ihn zu einem Favoriten bei Kleinbauern und Mischbetrieben. Auch heute noch sind viele Modelle im Einsatz – ein Beweis für ihre Verarbeitungsqualität und den Support durch das Ersatzteilnetz. Für Landwirte, die einen klassischen, schnörkellosen Traktor suchen, der wartungsfreundlich und zuverlässig ist, ist der 1140 sowohl in puncto Funktionalität als auch in puncto Ruf nach wie vor ein wertvoller Partner.

